Unternehmensbeiträge zu Kinderkonten
Mehr als 70 US-Unternehmen haben sich verpflichtet, in die Trump Accounts der Kinder ihrer Beschäftigten einzuzahlen. Zu den Unternehmen, die Beiträge angekündigt haben, gehören Finanz- und Technologiefirmen; einige werden die 1.000 US-Dollar ausgleichen, die die Bundesregierung bestimmten Minderjährigen zuweist.
Die Initiative soll Arbeitgeber in ein Programm für Anlagekonten für Kinder einbeziehen. Den veröffentlichten Informationen zufolge erlaubt das Gesetz Unternehmen, bis zu 2.500 US-Dollar pro Jahr auf das Konto eines Beschäftigten einzuzahlen, innerhalb der allgemeinen Beitragsgrenzen. Die steuerliche Behandlung und die geltenden Anforderungen richten sich nach den Programmregeln.
Wer Anspruch auf den Bundesbeitrag hat
Die Konten wurden durch ein Bundesgesetz geschaffen und sind für Minderjährige bestimmt. Der anfängliche Beitrag der Regierung in Höhe von 1.000 US-Dollar ist für US-amerikanische Staatsbürger vorgesehen, die zwischen 2025 und 2028 geboren wurden, sofern sie die Anspruchsvoraussetzungen erfüllen. Eltern oder Erziehungsberechtigte müssen das Konto eröffnen oder aktivieren, um es zu verwalten und auf die reservierten Gelder zugreifen zu können.
Arbeitgeberbeiträge sind eine zusätzliche Möglichkeit und keine Garantie dafür, dass alle Kinder von Beschäftigten denselben Betrag erhalten: Die Teilnahme hängt vom jeweiligen Unternehmen und den von ihm festgelegten Bedingungen ab. Den ausgewerteten Materialien zufolge gehört Dell Technologies zu den Unternehmen, die den Bundesbeitrag für anspruchsberechtigte Kinder ihrer Beschäftigten ausgleichen werden.
Grenzen und Funktionsweise der Konten
Neben Arbeitgeberbeiträgen können auch Familienmitglieder und Freunde einzahlen, vorbehaltlich der Programmobergrenzen. Ein Bericht nennt eine allgemeine Jahresgrenze von 5.000 US-Dollar, auf die auch die Arbeitgeberbeiträge angerechnet werden. Der Arbeitgeberhöchstbeitrag von 2.500 US-Dollar ist daher nicht als Betrag zu verstehen, der zwangsläufig zusätzlich zu allen anderen zulässigen Beiträgen eingezahlt werden kann.
Die Konten investieren in breit gestreute Fonds, die US-Aktienindizes abbilden. Es handelt sich nicht um Bankeinlagen und es gibt keine garantierte Rendite: Der Endwert hängt von den Beiträgen und der Wertentwicklung der Anlagen ab. Ein Bericht gibt an, dass Abhebungen bis zum Alter von 18 Jahren eingeschränkt sind; danach gelten die für das Konto vorgesehenen Regeln zu Übertragungen und Besteuerung. Die verfügbaren Quellen führen weder alle Ausnahmen noch die steuerliche Behandlung jeder einzelnen Situation auf.
Ein Programm mit öffentlichen und privaten Beiträgen
Die Regierung hat die Konten als Möglichkeit vorgestellt, den frühzeitigen Zugang zu Geldanlagen zu erleichtern und langfristiges Sparen zu fördern. Die vom Weißen Haus veröffentlichten und von einer der Quellen aufgegriffenen Zahlen zufolge haben sich mehr als 70 Millionen Kinder registriert; die anfänglichen, familiären und philanthropischen Beiträge beliefen sich seit dem Start des Programms im Juli 2026 auf insgesamt mehr als 4,5 Milliarden US-Dollar. Dabei handelt es sich um von der Regierung mitgeteilte Zahlen und nicht um eine unabhängige Messung in den ausgewerteten Materialien.
Für Unternehmen kann die Ankündigung eines Beitrags Teil ihrer betrieblichen Leistungen sein; der konkrete Umfang hängt jedoch von ihren eigenen Richtlinien und den geltenden Bundesvorschriften ab. Für Familien bietet das Konto eine Möglichkeit zur langfristigen Geldanlage. Der Kontostand ist jedoch nicht garantiert, und Zugangsbeschränkungen sowie Steuern sollten zusammen mit den verfügbaren Beiträgen berücksichtigt werden.