Acciona hat in seinen Unternehmensbüros in San Isidro, Lima, ein Kontrollzentrum eröffnet, um seine Stromübertragungsprojekte in Peru in Echtzeit zu überwachen. Das Unternehmen teilte mit, dass die Anlage künstliche Intelligenz (KI) und Technologie integriert, um Informationen über den Zustand des Netzes zentral zusammenzuführen und schneller auf Störungen reagieren zu können.
Eine Plattform zur Verwaltung des peruanischen Projektportfolios
Das Zentrum wird die acht Übertragungsprojekte unterstützen, die Acciona im Land zugesprochen wurden. Zusammen umfassen sie mehr als 1.000 Kilometer Hoch- und Höchstspannungsleitungen sowie 28 Umspannwerke. Die Projekte summieren sich auf Investitionszusagen von rund 710 Millionen Euro, wie aus den zur Eröffnung veröffentlichten Informationen hervorgeht.
Das Unternehmen erklärte, die Plattform verfüge über eine skalierbare Architektur, die darauf ausgelegt sei, nach und nach künftige Projekte in sein Portfolio aufzunehmen. Diese Fähigkeit beschreibt den vorgesehenen Aufbau des Systems; die verfügbaren Quellen enthalten keine Betriebsergebnisse, anhand derer sich die Auswirkungen auf Reaktionszeiten oder die Zuverlässigkeit des Netzes messen ließen.
Umfang und Kontext der Eröffnung
Das neue Zentrum ist Teil der Tätigkeit von Acciona in Peru, wo das Unternehmen seit 1998 tätig ist und in Bereichen wie Infrastruktur, Verkehr, Wasser und Energie arbeitet. An der Eröffnung nahm der peruanische Minister für Energie und Bergbau, Guillermo Shinno, teil.
Das Unternehmen erklärte, das Zentrum werde dazu beitragen, die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit des nationalen Verbundsystems für elektrische Energie (SEIN) zu stärken. Dabei handelt es sich um eine von Acciona geäußerte Erwartung und nicht um eine bereits durch Betriebsdaten belegte Wirkung. Bislang bestätigen die veröffentlichten Informationen die Eröffnung der Anlage und ihre vorgesehene Funktion zur Überwachung der Stromprojekte des Unternehmens im Land.